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Jahresrückblick Aikido Iaido 2023

Aikido

Im ersten Halbjahr normalisierte sich das Corona Geschehen, sodass wir unser Training und die
Lehrgänge wieder ohne Auflagen durchführen konnten.

Wir hatten insgesamt 31 Lehrgänge in Zusammenarbeit mit unserem Landesverband geplant,
davon wurde einer abgesagt. Von unserer Seite mussten wir dann im Dezember unser Dojo für
das Lehrgangswochenende aufgrund der baulichen Mängel im Sanitärbereich abmelden.
Dankenswerterweise hatte der VfB Langenhagen die Ausrichtung übernommen.

In Bezug auf unsere Mitgliederzahlen können wir erneut zu frieden sein, da wir unser Niveau
halten konnten.

Durch die Ausfallzeiten während Corona konnte wir natürlich nicht kontinuierlich trainieren, sodass
sich die Prüfungsvorbereitungszeiten zwangsweise in die Länge gezogen hatten. Erfreulicherweise
konnten im Laufe des Jahres Ida, Hannes, Stephanie und Christiane ihre Prüfungen zum 3. Kyu
(Grüngurt) erfolgreich ablegen.

Nach langer langer Zeit hatten wir es wieder geschafft, die Sommerferien mit einer gemeinsamen
Aktivität einzuläuten. Das Ganze hatte vor vielen Jahren mit den legendären Waffel-/Eisessen bei
Rolf Roggensack (leider verstorben) begonnen. Diesmal war es ein gemütlicher Grillnachmittag.
Mein Dank geht an dieser Stelle in Richtung Stephanie und ihr Team, die uns hervorragend
bewirtet hatten.

Den Jahresabschluss bildete traditionell das Adventsessen. Dazu war erstmals das „Gorkha“
ausgewählt worden. Alle Teilnehmer fanden, dass es eine sehr gelungene Wahl war und eine
Wiederholung ist nicht ausgeschlossen.

Jugend
Bei den Kindern und Jugendlichen gab es im Jahr 2023 einige, wenige Abgänge, aber wir haben
auch Zuwachs bekommen, so dass zur Zeit an guten Tagen 10 Teilnehmer/-innen auf der Matte
sind. Zwei Aikidoka sind inzwischen altersmäßig der Jugendgruppe entwachsen und trainieren bei
den Erwachsenen. Umso erfreulicher ist es, dass sie montags von Zeit zu Zeit als Co-Trainer/-in
unterstützen und der Kontakt zur Montagsgruppe auf diese Weise auch weiterhin besteht.

Im Laufe des Jahres wurde sehr regelmäßig und fleißig trainiert. Manche kids aus der
Montagsgruppe haben zusätzlich am Freitagstraining teilgenommen. Alle haben individuelle
Fortschritte gemacht, die dazu führen werden, dass wir mit Beginn des neuen Jahres sicherlich
auch neue Gürtelfarben sehen werden.

Manche Aikidoka haben sich darüber hinaus auch an Aktivitäten außerhalb des „normalen“
Trainings beteiligt: Es gab in diesem Jahr mal wieder Teilnehmer/-innen aus unserem Verein am
Sommerferienlager des Deutschen Aikido-Bundes in Scharbeutz, dem „Samuraicamp“. Auch wenn
das Wetter gerade in dieser Woche zumeist nicht sehr sommerlich war, hat es doch offensichtlich
allen sehr gefallen. Wir waren auch mal wieder beim Schützenausmarsch vertreten. Das kann
wahrlich nicht jede Abteilung von sich behaupten.

Es gab erneut drei Landesjugendtrainings (LJT) bei uns in der Halle. Früher haben dort kids aus
mehreren niedersächsischen Vereinen gemeinsam trainiert. Zuletzt sind „nur“ noch eine Handvoll
Aikidoka aus unserem Verein dabei gewesen. Andere Vereine haben in der Corona-Zeit größeren
Mitgliederschwund gehabt. Zum Teil gibt dort gar keine Trainingsgruppen mehr für Kinder und
Jugendliche. Auf uns trifft das nicht zu; wir haben nach wie vor eine sehr lebendige Truppe, und
das freut uns sehr. Wer am LJT teilgenommen hat, hat mit Sicherheit noch einmal ganz andere
Trainingsformen erlebt als am Montag und durfte das legendäre Aufwärmen mit Stefan „genießen“.

Dass die Corona-Zeit noch nachhaltige Auswirkungen auf Aikido hat, war in diesem zu Ende
gehenden Jahr auch auf Bundesebene erneut deutlich spürbar. Die Teilnehmerzahl beim
Samuraicamp war deutlich geringer als früher, und ein Bundeslehrgang, zu dem auch zwei
Anmeldungen aus Misburg vorlagen, musste wegen zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt werden.
Die Entwicklung ist insgesamt noch immer recht schwierig.

Wir sind auch aus diesem Grund sehr froh über unsere sechs Ukrainer/-innen, die alle nicht aus
Hannover kommen und z.T. lange und umständliche Wege mit Bus und Bahn auf sich nehmen, um
bei uns trainieren zu können.

Kinder und Jugendliche sollen ohne Gewalt und Diskriminierung aufwachsen. Die körperliche und
emotionale Nähe, die im Sport (und damit auch im Aikido) entsteht, birgt aber auch Gefahren
sexualisierter Übergriffe. Eine Kultur der Aufmerksamkeit und des Handelns Verantwortlicher muss
daher dazu beitragen, Betroffene zum Reden zu ermutigen, potentielle Täter/-innen
abzuschrecken und ein Klima zu schaffen, das alle Teilnehmenden vor Gewalt schützt. Aus diesem
Grund haben auch die Trainer und Co-Trainer der Kinder- und Jugendgruppe an der Schulung
zum Thema Prävention von sexualisierter Gewalt teilgenommen, die von der SG Misburg
organisiert wurde. Auch der Deutsche Aikido-Bund hat im letzten Jahr Verhaltensregeln und ein
Schutzkonzept erarbeitet, die für das Training bei uns Berücksichtigung finden.

Natürlich ist im letzten Jahr auch der Spaß auf der Matte nicht zu kurz gekommen. Wir wünschen
uns, dass das im 2024 so bleibt und die gute Entwicklung fortgesetzt werden kann.

Uwe Diers

 

Iaido

Beim Iaido waren wir nicht minder aktiv. Neben unseren monatlichen Vereinslehrgängen, die durch
Ralf Schlüter (3. Dan Iaido) geleitet wurden, hatten wir über das Jahr verteilt drei Trainerworkshops
und einen Prüfungsworkshop für unsere Kyushin Iaido Ass. ausgerichtet.

Bei dem Prüfungsworkshop legten Stephanie ihre Prüfung zum Shiren II (grün/blau) und Andreas
seine erste Prüfung zum Shiren I (gelb/orange) erfolgreich ab.

Als Novum führten wir einen Waffenworkshop mit dem Thema japanische Schwerter (insbesondere Iaito
- stumpfe Trainingsschwerter) durch. Die Theorie wurde von Ottmar mit seinem hervorragenden
Fachwissen kurzweilig in den Grundlagen vermittelt. Danach konnten sich die Teilnehmer die
unterschiedlichen Klingen- und Griffformen anhand einer umfangreichen Kollektion von Iaitos
anschauen und mit der gebotenen Vorsicht ausprobieren. Die Auswahl erstreckte sich von einem
einfachen Einstiegsmodell bis hin zu einem handgeschmiedeten Unikat.

Aus dem Teilnehmerkreis heraus wurde während des Workshops die Idee geboren, dass eine
Fortsetzungsveranstaltung mit dem Thema „Pflege vom eigenen Iaito“ in der Praxis folgen soll. Die
Idee wurde aufgegriffen und die Planung für den Workshop sind schon am Laufen.

Seitens des Hauptvereins fand im vergangenen Jahr für die Verantwortlichen in den Abteilungen
eine Pflichtveranstaltung zum Thema „sexualisierte Gewalt im Sport“ statt. Aus unserem
Teilnehmerkreis hatten wir im Anschluss für uns entschieden, dass wir das wichtige Thema
aufgreifen und unseren Mitgliedern transparent machen wollen. Dieses soll zeitnah geschehen und
bis spätestens zu den Sommerferien dargestellt werden. Hierzu hatte sich auch schon bei der
Entstehung der Aktion einen Arbeitskreis gefunden.

Der Ausblick auf 2024 zeigt, dass wir an 2023 anknüpfen und ebenso viele Veranstaltungen/
Lehrgänge bzw. Workshops im Aikido und Iaido planen und ausrichten werden.
Dank der äußerst aktiven Mitglieder sind wir dazu glücklicherweise in der Lage.

Andreas Türk

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