Aikido
Das Jahr 2025 lässt sich unter den Begriffen „Konstanz“ und „Leidensfähigkeit“ zusammenfassen.
Wir konnten erneut unsere Mitgliederzahl auf dem Niveau der vergangenen Jahre halten.
Im vergangenen Jahr sind leider zwei langjährige Mitglieder verstorben. Helge Stelzer im
Dezember und Bernhard Heyn (Gründungsmitglied der Aikidogruppe) im Juli.
Bei den jungen Erwachsenen war erfreulicherweise ein Zuwachs zu verzeichnen und zum Beginn
des neuen Jahres sind auch schon Aufnahmeanträge hereingekommen. Das bestätigt uns in
unserer Arbeit.
Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen hat am 12. Dezember Jonas die Prüfung zum 5. Kyu (Gelbgurt) absolviert.
Das freut uns, und zu der gelungenen Prüfung gratulieren wir herzlich. Mach weiter so!
Aikido und das Kyushin Iaido werden zu den Kampfkünsten gezählt und das zeichnet sich dadurch aus, dass es keine Wettkämpfe gibt. Jede/r ist bestrebt die eigenen Fähigkeiten zu verbessern bzw. zu perfektionieren. Dieses erfolgt in unserer Gruppe, aber auch auf Lehrgängen auf Landes- und Bundesebene an denen wir zahlreich teilgenommen haben.
Glücklicherweise finden ein Großteil der Lehrgänge bei uns im Dojo statt. Dieses spart insbesondere Zeit und finanzielle Ressourcen.
Für den Aikidoverband Niedersachsen hatten wir insgesamt 30 Veranstaltungen ausgerichtet, die sich auf neun Monate verteilten. Dieser Umfang lässt sich nur mit einer aktiven und ambitionierten Gruppe bewerkstelligen. Mein Dank geht hier an alle fleißigen Helfer.
Am 25.10.24 hat Igor die Prüfung zum 5. Kyu (Gelbgurt) bestanden. Obwohl die Prüfung spontan und ohne spezielle Vorbereitung erfolgte, waren die Leistungen sehr gut. Igor konnte so demonstrieren, dass er die Techniken bereits verinnerlicht hat und sie jederzeit abrufen kann. Darüber habenwir uns sehr gefreut - herzlichen Glückwunsch!
Bedingt durch die Sperrung des Dojo hatten wir unser Training nach draußen verlegt, mittwochs Aikido und freitags Iaido. Auch unseren monatlichen Iaidolehrgang mit Ralf hatten wir nicht ausfallen lassen und ihn bei strahlendem Sonnenschein am Sonntagvormittag durchgeführt.
Entsprechend der Örtlichkeit, Bolzplatz vor dem Sportpark, waren die Trainingsinhalte angepasst. Wir hatten auf unsere Fallschule im Aikido sowie auf das Training mit dem Iaito (stumpfes jap. Schwert) verzichtet und die Schwerpunkte auf die körperliche Beweglichkeit in den Vordergrund gestellt.
Bis auf die Urlauber waren fast alle am Start, sodass sich die Verlegung nach draußen nicht negativ ausgewirkt hatte. Lediglich an zwei Tagen hatte es Petrus mit uns nicht so gut gemeint und wir mussten das Training einmal wegen Starkregen unterbrechen bzw. wegen eines aufziehenden Gewitters vorzeitig beenden.
Am Ende des Outdoortrainings kam auch von den Teilnehmern der Gedanke auf, dass man über eine Fortsetzung im nächsten Jahr, wenn auch in einer abgewandelten Form nachdenken sollte und sich vielleicht an der Aktion "Sport im Park" anschließen könnte.